Schrift +    Schrift =Startseite | Weg zum besseren Hören

Ihr Weg zum besseren Hören

1. Untersuchung durch den HNO-Facharzt und Verordnung einer Hörhilfe

2. Terminvereinbarung beim Hörakustiker

3. Hörprofilerstellung durch den Hörakustiker u. Beratung über Versorgungsmöglichkeiten

4. Anpassung der ersten Testgeräte mit anschließender Probezeit (1-2 Wochen)

5. Veränderung der Klangeigenschaften des getesteten Hörsystems oder Anpassung weiterer Testgeräte

6. Entscheidung für das subjektiv beste Hörsystem und Abschluss der Versorgung  

7. Kontrolle durch den HNO-Facharzt

8. Regelmäßige Durchsichtstermine beim Hörakustiker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Gehör

Bilder Unser Hörsinn ist ein wahres Wunderwerk. Kleinste Schwingungen der Luftmoleküle sind für den Menschen wahrnehmbar. Bereits ein Schallwechseldruck von 20·10-6 Pa löst einen Reiz im Gehirn aus, während die Schmerzschwelle erst bei 20 Pa liegt - ein ungeheurer Dynamikbereich.
Das Ohr lässt sich in drei Bereiche unterteilen: Außenohr, Mittelohr und Innenohr. Zum Außenohr zählen Ohrmuschel und Gehörgang, zum Mittelohr Trommelfell und Gehörknöchelchenkette und zum Innenohr die Hörschnecke (Cochlea). Die Schallwellen gelangen durch den Gehörgang an das Trommelfell und versetzen es in Schwingung. Das Trommelfell bildet die Grenze zum Mittelohr, in dem sich die Gehörknöchelchenkette befindet. Diese Kette besteht aus drei Gliedern: Hammer, Amboss und Steigbügel. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Trommelfell und dem eigentlichen Hörorgan - der Hörschnecke her. Der Hammer ist mit dem Trommelfell verwachsen und überträgt die Schwingungen auf die mit Flüssigkeit gefüllte Hörschnecke. Dadurch wird eine Wellenbewegung ausgelöst, die wiederum dünne Härchen der Haarsinneszellen in der Schnecke verbiegt. Die Sinneszellen haben die Aufgabe, die mechanische Scherbewegung der Härchen in elektrische Nervenimpulse umzuwandeln. Über den Hörnerv werden diese Impulse an das Gehirn gesendet und lösen dort einen Reiz aus.